Verschwunden in der Nichtigkeit

Wie beruhigend und herrlich dieses Gefühl ist. Es ist vollbracht. Rückblick.

Vor einiger Zeit bist du in mein Leben getreten. Unerwartet und schnell. Genauso schnell und unerwartet bist du wieder verschwunden. Freiwillig, angetrieben vom Unwillen, durchzuhalten und der Unfähigkeit, sich zu bemühen. Kein Kampf, kein Wort des Widerstandes, leise Resignation. Damals empfand ich dein Verschwinden als schlimm. Du warst für mich eine Bereicherung... das glaubte ich. Doch wie schnell sich Dinge ändern können. 

 

ER war schon länger da. Doch wegen dir gab es keine Chance...für ihn und mich. Dann bist du gegangen. Und ER war da. ER ist es, der mich aufgefangen hat, ER war es, der meine Tränen getrocknet hat und mir geholfen hat. ER war es, der echte Gefühle entwickelte. ER ist es, der Beständigkeit zeigt. ER ist es, der kämpft. ER ist es, der so denkt und fühlt, wie ich es tue. ER ist es, der ein Leben mit mir will. Und ER ist es, der so richtig für mich ist. Du warst ein Fehler, aus dem ich gelernt habe. Fehler muss man machen. Es bringt nichts, wenn man sie bereut. 

 

Du denkst, dass ich dir noch nachhänge. Doch mal ganz ehrlich... das ist schon lange nicht mehr so. Du hast Platz gemacht für etwas großes, wunderbares. Etwas realistisches, fassbares. Etwas solides ist da...etwas wunderschönes, was sich jeden Tag aufs neue so einzigartig und doch so gut und korrekt anfühlt.

 

Du bist verschwunden... und dein Bild ist verblasst. Du bist unwichtig geworden. Ein verblassendes Bild in meinem Gedankenmeer aus Erinnerungen. Weg... und doch danke ich dir, denn ohne dich, hätte ich IHN und MICH niemals gefunden. 

 

 

13.11.10 17:08

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